"Schools of Trust" ist ein Film über eine neue Art von Bildung.

Zwei junge Männer, der eine BWL-Student, der andere Lehrer begeben, sich auf eine Reise. Ständiger Begleiter sind eine Kamera und ein Koffer voller Fragen:


Gibt es Schulen an denen Kinder gerne Lernen?

Wie würden Lernorte aussehen, an denen die Kinder glücklich sind und an denen sie die Freiheit haben ihre natürliche Neugier ungestört zu entfalten?

Was passiert wenn Kindern Raum gelassen wird, sie selbst zu sein?

Aufbruch zu den Schulen von Morgen

Alles began auf einer Zusammenkunft der "european democratic education community" kurz EUDEC im Sommer 2012. An dieser Mehrtägigen Konferenz in Freiburg nahmen über 300 Menschen aus ganz Europa teil, um gemeinsam Bildung neu zu erfinden.

Mit einem groben Konzept im Hinterkopf entstanden dort die ersten Interviews mit Schülern, Eltern, Lehrern und Absolventen. Die Aussagen der Bildungspioniere sollten später noch den inhaltlichen Weg des Films grundlegend formen.

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Beispielsweise blieb uns die emotionale Beschreibung des britischen Bildungssystems des ehemaligens Schulinspektors Derry Hannam im Kopf.

"We must give up these dreadful authoritarian [...] school systems [...] we need all the creativity and innovative capacity created in our young peoples minds or we have no future as a planet."

Uns wurde bewusst, dass das Thema Bildung ein sehr großes ist und es nicht nur um Schule und den Lernstoff geht. Die Interviews gaben uns zwar einen Einblick in diese neue Art der Lernorte, alle Fragen wurden uns jedoch nicht beantwortet und es kamen sehr viele neue Fragen hinzu.

Um Antworten auf diese Fragen zu finden reisten Christoph und Thomas in sieben verschiedene Länder, filmten Lernorte und führten Interviews mit Lehrern, Schülern, Wissenschaftlern und Bildungsvisionären.

Auf ihrer Reise trafen sie viele Menschen, die Teil einer weltweiten Bewegung sind. Menschen die von der Schule oder vom Studium frustriert waren und nun gemeinsam etwas neues Schaffen wollen. Menschen die sich Wandel auf die Fahnen geschrieben haben und ihre Vision in die Wirklichkeit umsetzen.

Thomas und Christoph stellten fest, dass es weltweit bereits viele Schulen, bei denen die individuellen Schüler im Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit stehen, und nich Lehrpläne oder Bewertungen. Der gemeinsame Nenner dieser Schulen ist der bereits erwähnte Gedanke:

Die Freiheit, man selbst zu sein.


Christoph Schuhmann ist Gymnasiallehrer in Hamburg. Im Unterricht fragte er seine Schüler was sie mit "Lernen" verbinden. Häufige Antworten waren 'Anstrengung', 'Langeweile', 'Pflicht', 'Stillsitzen' und 'Stress'. Christoph war erschüttert und fragte sich, wie es möglich sein kann, die natürliche Freude am Lernen, die bei Kleinkindern so schön zu beobachten ist, auch in der Schule aufrecht zu erhalten.

Thomas Möller, damals Student der Universität Hamburg, war mit einem ähnlichen Problem konfrontiert. Im Studium spürte er den Fokus auf Noten und Abschlüsse. Der Großteil der Studenten, lernte nicht aus Neugierde oder Interesse, sondern nur für die Prüfung. Danach wurde der Stoff schnell wieder vergessen.

Für beide ist klar, dass unsere Gesellschaft all die Kreativität und das Potential aus abertausenden schlauen Köpfen braucht, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein. Nichts ist dabei hinderlicher als eine Generation, die 'Lernen' als eine lästige Pflicht ansieht. Mit unserem Film wollen wir Menschen ermutigen, neue Wege zu gehen.



Wir sind in 6 Länder auf 3 verschiedenen Kontinenten gereist und haben mehr als 20 innovative Schulen besucht. Dabei sind über siebzig Stunden Film- und Interview- Material entstanden. Mit unserer letzten Spendenaktion haben wir die Postproduktion finanzieren können. Das komplette Projekt, ist Non-Profit. Wir sind unabhänig und haben bisher alle Kosten aus eigener Tasche bezahlt. Der fertige Filmsoll letzendlich frei im Internet zur Verfügung stehen.

Interviewpartner:



Gerald Hüther ist Professor für Neurobiologie am Universitätsklinikum Göttingen und Author zahlreicher populärwissenschaftlicher Bücher, darunter "Bedienungsanleitungs für das menschliche Gehirn" und "Jedes Kind ist hochbegabt"  www.gerald-huether.de




Yaacov Hecht ist weltweiter Pionier für demokratische Bildung, Lerntheorie und sozialen Wandel. Er gründete die erste Schule, die sich selbst als "demokratische Schule" bezeichnete in Hadera, Israel.
http://www.yaacovhecht.com/




Peter Gray forscht am Bosten College über den natürlichen Lernweg von Kindern und ist Autor des Buches "Free to learn". http://www.freetolearnbook.com/




Manfred Spitzer studierte Medizin, Psychologie und Philosophie. Seine Habilitation erlange er im Bereich Psychiatrie. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Übergangsbereich der kognitiven Neurowissenschaft und Psychiatrie.

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